Ein Purist wird sich nach “Bringing Out The THRASH” die Finger lecken. Slimcase, selbstgebrannter und lieblos bekritzelter CD Rohling, schwarz-weiß kopiertes Einlegeblatt und sage und schreibe 2 Songs, welche sicher über sieben ein halb Minuten erstrecken. Nunja, ein Demo eben, welches zur Demonstration des Könnens und zur Steigerung des Bekanntheitsgrades beitragen sollte. Also mal beide Hühneraugen zugedrückt und die Scheibe der vier Norweger in den CD-Fresser gehauen, um zu sehen, was WRATH ATTACK musikalisch abliefern.

Zugegeben, old school Thrash Metal wird gespielt, allerdings so langweilig, dass selbst nach dem ersten Song, die Ohren fast einschlafen. Ich habe ja nichts gegen geklaute Riffs, das mehrfache, schon fast bis zum Erbrechen, Wiederholen von Melodien oder puristisches Riffing. Aber das zieht einem die Schuhe aus. Die Scheibe klingt, wie in 5 Minuten im Proberaum zusammengeschrieben und anschließend, zugegeben recht gut, produziert. Dann noch fix ein wenig rumgeschreie, von einem nicht gerade trainierten Sänger drüber. Fertig.

Viel zu sagen gibt’s hierzu eigentlich nicht. Der Thrash Allesfresser, kann sicher den norwegischen Underground unterstützen, was allerdings eher des Undergrounds wegen, als der Band wegen geschieht. Belanglos, nicht mehr und nicht weniger.
4/10

AggressivePerfector (metal-district.de)

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